Das Gründungsteam von ORBEM, Miguel Molina Romero, Maria Laparidou und Pedro Gómez, gemeinsam mit der Vizepräsidentin der TUM Prof. Claudia Peus (v.l.n.r.) Foto: Andreas Heddergott / TUM
Das Gründungsteam von ORBEM, Miguel Molina Romero, Maria Laparidou und Pedro Gómez, gemeinsam mit der Vizepräsidentin der TUM Prof. Claudia Peus (v.l.n.r.)
Foto: Andreas Heddergott / TUM

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MIBE Start-up ORBEM schließt Series B über 55,5 Millionen Euro ab

Erfolgreiche Ausgründung aus dem Munich Institute of Biomedical Engineering

Das aus dem Umfeld des Munich Institute of Biomedical Engineering (MIBE) hervorgegangene Start-up ORBEM hat den erfolgreichen Abschluss einer Series-B-Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Mit dem frischen Wachstumskapital will das Unternehmen seine KI-gestützte MRT-Technologie skalieren, in den US-amerikanischen Markt eintreten und neue Anwendungen entwickeln.

Das 2019 von zwei Alumni des Graduate Center BioEngineering (GCB) des Munich Institute of Biomedical Engineering gemeinsam mit einer Kollegin aus dem Fachbereich der Reproduktionsbiotechnologie gegründete Münchner Deeptech-Unternehmen ORBEM hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 55,5 Millionen Euro erhalten.

Die erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde ermöglicht es ORBEM, seine internationale Expansion, insbesondere mit Blick auf den Markteintritt in den USA, weiter voranzutreiben. Darüber hinaus plant das Start-up, seine bestehenden technologischen Lösungen zu skalieren und neue Anwendungen für die Lebensmittelproduktion sowie den Gesundheitsbereich zu entwickeln. 

Über ORBEM

ORBEM hat eine Bildgebungstechnologie zur nicht-invasiven Analyse von Eiern entwickelt, mit der sowohl der Befruchtungsstatus als auch das Geschlecht des Embryos im Inneren bestimmt werden können. Die zugrunde liegende Technologie basiert auf KI-gestützter Magnetresonanztomographie (MRT) und ist für die Geflügelindustrie von großer Bedeutung. Männliche Embryonen können frühzeitig, zuverlässig und ohne Beschädigung der Eischale identifiziert werden, wodurch das Töten männlicher Küken vermieden wird. Mithilfe eines weiteren von ORBEM entwickelten Verfahrens lassen sich unbefruchtete Eier bereits vor der Bebrütung erkennen und anderweitig nutzen, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Für seine technologischen Innovationen wurde ORBEM bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem IDEAward der TUM sowie mit dem dritten Preis im Munich Business Plan Wettbewerb (BayStartUP). Darüber hinaus nahm das ORBEM-Team am Global Food Venture Program von EIT Food teil. Im Dezember 2024 verlieh der Präsident der TUM dem Gründungsteam von ORBEM zudem den Ehrentitel „TUM Entrepreneurs of Excellence“.

 

Pressekontakt

MIBE Media Relations

presse@bioengineering.tum.de