Über die Munich School of BioEngineering

Die Munich School of BioEngineering (MSB) ist ein interdisziplinäres, fakultätsübergreifendes Forschungszentrum der Technischen Universität München (TUM). Hier entwickeln Forschende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam die Grundlagen für neue Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten und für Technologien, die körperliche Einschränkungen ausgleichen. Ob Promotion oder Masterstudium – die MSB bietet vielfältige Möglichkeiten für eine interdisziplinäre Ausbildung in Bioengineering, biomedizinischer Technik, Medizinphysik, medizinischer Informatik und verwandten Fächern.

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Forschung | Studium und Promotion | BionikZentrales Gebäude in Garching | Öffentlichkeitsarbeit

Was ist Bioengineering?

Bioengineering steht für die Kombination von Erkenntnissen und Ansätzen verschiedener Disziplinen wie Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften für die Entwicklung neuartiger Verfahren für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten oder für den Ausgleich körperlicher Einschränkungen. Im Rahmen des Bioengineering wenden Forschende Ingenieurwissen an, um neuartige Molekül- und Gewebestrukturen zu entwickeln, sie erarbeiten neue Verfahren für die medizinische Bildgebung oder entwickeln unterschiedliche Prothesen.

Dabei sind zwei Aspekte für die Arbeit auf dem Gebiet des Bioengineering kennzeichnend: zum einen arbeiten hier Forschende sehr eng über die Grenzen der einzelnen Fachgebiete hinweg zusammen. Zum anderen müssen alle Entwicklungen einem echten Bedarf in der medizinischen Praxis entsprechen und sich gut in den medizinischen Alltag einfügen.

Bioengineering an der Technischen Universität München

Forschende der Technischen Universität München arbeiten – über verschiedene Fakultäten verteilt – auf allen für das Bioengineering relevanten Fachgebieten. Insbesondere hat die TUM als eine der wenigen technischen Hochschulen in Deutschland eine Medizinische Fakultät und eine eigene Universitätsklinik. In zahlreichen fakultätsübergreifenden Projekten entwickeln die Forschenden hier Lösungen für die Medizin der Zukunft. Die Bedeutung des Fachgebiets zeigt sich auch darin, dass die TU München in den letzten Jahren mehrere neue Zentren für die biomedizinische Forschung eingerichtet hat – wie etwa das Bayerische NMR-Zentrum oder das Zentralinstitut für Translationale Krebsforschung TranslaTUM.
 

Munich School of BioEngineering

Die Munich School of BioEngineering (MSB) hat die Aufgabe, den Austausch unter den Forschenden und die Ausbildung auf dem Gebiet des Bioengineering zu fördern. Sie ist als Integrative Research Center organisiert, also als interdisziplinäre, fakultätsübergreifende Einrichtung der TUM. Mitglieder (Principal Investigators) der MSB sind 30 Professorinnen und Professoren der Fakultäten für Physik, Informatik, Medizin, Chemie, Maschinenwesen und des Wissenschaftszentrums Weihenstephan.

Forschung

Die Forschung an der MSB erstreckt sich über ein breites Spektrum an Fachgebieten wie medizinische Bildgebung, Künstliche Intelligenz für die Medizin, Biomaterialien, Biosensorik oder Neuroprothetik. Lesen Sie mehr auf den Forschungs-Seiten.

Studium und Promotion

Ob Promotion oder Masterstudium – die MSB bietet vielfältige Möglichkeiten für eine interdisziplinäre Ausbildung in Bioengineering, Biomedizinischer Technik, Medizinphysik, Medizinischer Informatik und verwandten Fächern. Für Promovierende unterhält die MSB eine eigenes Graduiertenzentrum – das Graduate Center BioEngineering (GCB). Der neu eingerichtete interdisziplinäre Masterstudiengang "Biomedical Engineering and Medical Physics" bereitet Studierende auf eine Berufstätigkeit in Forschung und Industrie in Bereichen wie biomedizinische Technik oder Medizinphysik vor.

Bionik

Das zweiköpfige Bionik-Team ist organisatorisch an der MSB angesiedelt, bietet jedoch TUM-weit Hilfestellung. Es wird sich zu einem Sammelbecken und Anlaufstelle für Informationen und praktisches Know-how in den Bereichen Werkzeuge/Methodik, Vernetzung und Ressourcen entwickeln. Die Ringvorlesung Bionik gewährt Studierenden technischer wie biowissenschaftlicher Fachrichtungen schon seit Jahren einen Einblick in diese Querschnittdisziplin. Der Ideenwettbewerb Bionik unterstützt derweil ausgesuchte, bioinspirierte Forschungsvorhaben.

Zentrales Gebäude in Garching

Die Verwaltungen der MSB und des Graduate Center BioEngineering haben ihren Sitz im Zentralen Gebäude der MSB auf dem Forschungscampus in Garching bei München. Hier befinden sich auch die Büros mehrerer Forschungsgruppen sowie unterschiedliche Labore und Forschungsgeräte. Insbesondere wird im MSB-Gebäude die Munich Compact Light Source (MuCLS) betrieben – eine weltweit einzigartige kompakte Beschleunigeranlage, die Röntgenstrahlung hoher Qualität für unterschiedliche Experimente erzeugt. Ein Hörsaal, ein Seminarraum und eine großzügige Eingangshalle bieten Raum für Vorlesungen, Seminare und verschiedene andere Veranstaltungsformate.

Öffentlichkeitsarbeit

Über ihre eigene Webseite und über die zentralen Kommunikationskanäle der TUM informiert die MSB die Öffentlichkeit über die Forschungsarbeiten ihrer Mitglieder.
Beim Tag der offenen Tür können Interessierte die Laboreinrichtungen besichtigen und sich im Gespräch mit den Forschenden über die Arbeiten auf dem Gebiet des Bioengineering informieren.
Für interessierte Gruppen von Studierenden oder Forschenden organisiert die MSB gerne eine geführte Besichtigung, die entsprechend den Interessen der Teilnehmenden gestaltet werden kann.

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit: presse.msb@tum.de