125 Jahre Röntgenstrahlung

MSB-Direktor Franz Pfeiffer im Welt-der-Physik-Podcast

Eines der ersten Röntgenbilder, die jemals aufgenommen wurden. Es zeigt die Hand des Anatomen Albert von Kölliker und wurde im Rahmen des ersten öffentlichen Vortrags über Röntgenstrahlen am 23.01.1896 verwendet (Quelle: Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.)
Eines der ersten Röntgenbilder, die jemals aufgenommen wurden. Es zeigt die Hand des Anatomen Albert von Kölliker und wurde im Rahmen des ersten öffentlichen Vortrags über Röntgenstrahlen am 23.01.1896 verwendet (Quelle: Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.)
Eines der ersten Röntgenbilder, die jemals aufgenommen wurden. Es zeigt die Hand des Anatomen Albert von Kölliker und wurde im Rahmen des ersten öffentlichen Vortrags über Röntgenstrahlen am 23.01.1896 verwendet (Quelle: Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.)
Eines der ersten Röntgenbilder, die jemals aufgenommen wurden. Es zeigt die Hand des Anatomen Albert von Kölliker und wurde im Rahmen des ersten öffentlichen Vortrags über Röntgenstrahlen am 23.01.1896 verwendet (Quelle: Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.)

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Im Podcast spricht Franz Pfeiffer darüber wie die Röntgenstrahlung zufällig entdeckt wurde, wofür sie heute eingesetzt wird und wie man bislang ungenutzte Informationen der Röntgen-Bildgebung für klinische Anwendungen zugänglich machen kann.

2020 ist das Röntgenjahr – vor 125 Jahren entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen eine „neue Art von Strahlen“. Im Welt-der-Physik-Podcast mit dem Titel „Röntgenstrahlung“ erzählt Franz Pfeiffer, Professor für Biomedizinische Bildgebung an der TUM und Direktor der Munich School of BioEngineering, von Röntgens Entdeckung und erklärt das physikalische Prinzip hinter der Röntgen-Bildgebung. 

Das Potential von Röntgenstahlen für die Medizin wurde schon früh erkannt. Im Laufe der Zeit konnte zwar die Strahlenbelastung reduziert und die Auflösung von Röntgen-Bildern deutlich verbessert werden, dennoch unterscheiden sich moderne Röntgengeräte kaum von den ersten Modellen. Da hat sich tatsächlich in den letzten 50-100 Jahren nicht so wahnsinnig viel getan, rein vom physikalischen Prinzip“, so Franz Pfeiffer im Podcast.

Doch sind in Röntgenstrahlen weitaus mehr Informationen enthalten, als heute im medizinischen Alltag genutzt werden. Wie man Röntgenstrahlen in neuen Verfahren für die medizinische Bildgebung – beispielsweise die Dunkelfeld-Methode, die von Franz Pfeiffer entwickelt wurde – nutzen kann, wird im Podcast ebenfalls erklärt.

Den Podcast finden Sie hier
 

Weitere Informationen

TUM Professoren-Profil Franz Pfeiffer

Webseite Lehrstuhl für Biomedizinische Physik

Beschreibung des Prinzips hinter der Dunkelfeld-Methode

Podcast auf der Webseite Welt der Physik

Webseite Röntgenjahr 2020 

MSB-Meldungen zum Thema: 
07. Mai 2020 | Neue Röntgenmethode für Corona-Diagnose im Patiententest - Schonendes Verfahren könnte typische Lungenveränderungen zeigen  

TUM-Pressemitteilungen zum Thema:
22. Feb. 2018 | Histologie in 3D - Neue Färbemethode ermöglicht Nano-CT-Aufnahmen von Gewebeprobe
11. Sept. 2012 | Scanner-Prototyp für die Darstellung von Weichgewebe - Innovative Röntgentechnologie mit verbessertem Bildkontrast 
22 Okt. 2012 | Gestreutes Röntgenlicht zeigt krankes Gewebe - Röntgen-Technologie verbessert Früherkennung von Lungenerkrankungen
11. Juli 2014 | Neuer einfacher Versuchsaufbau für Röntgen-Phasenkontrast - Verbesserte Bildgebung durch spezielle Streuung von Röntgenstrahlen

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Prof. Dr. Franz Pfeiffer
Technische Universität München
Lehrstuhl für Biomedizinische Physik
Munich School of BioEngineering
Tel: +49 171 301 9552
E-Mail: 
franz.pfeiffer@tum.de