Munich Institute of Biomedical Engineering

Das MIBE ist ein integratives Forschungsinstitut der TUM. An der Schnittstelle zwischen Ingenieurswissenschaften, Biologie und Medizin deckt unsere Forschung den gesamten Bereich von molekularen Strukturen und zellulären Systemen über Organoide und Kleintiermodelle bis hin zu Anwendungen am Menschen ab. Unser Institut hat es sich zum Ziel gesetzt, biomedizinische Forschung in konkrete Gesundheitslösungen umzusetzen. Damit wollen wir Diagnostik, Behandlungen und personalisierte Medizin nachhaltig verändern.

Engineering for health & life

Als Pioniere und Pionierinnen im Biomedical Engineering nutzen wir neueste Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse, um die Lebensqualität und Gesundheit von Menschen zu verbessern. Unsere Forschung basiert auf drei Säulen:
 

Detect

Zukunftsfähige Technologien & KI

Mit neuen Technologien und KI-basierten Algorithmen erweitern wir die Grenzen der Detektion in der Biomedizin. Dabei liegt unser Fokus auf Mikroskopie, biomedizinischer Bildgebung und Sensorik.

Design

Neuartige Lösungen für die Biomedizin

Durch computergestützte Modellierung und experimentelles Design entwickeln wir neue Lösungen für die Biomedizin. Unsere Arbeit umfasst makromolekulare Technik und Prozesstechnik, zelluläre Systeme, Organoide und Kleintiermodelle, Entwicklungen für Patientinnen und Patienten.

Deploy

Biomedizinische Lösungen bis hin zur Klinik

Unsere Forschung reicht von den Grundlagen bis hin zu Anwendungen in der Klinik. Dabei liegen unsere Schwerpunkte auf Smarten Therapien, Krankheitsprozessen und medizinischer Bildgebung und Therapie.


Aktuelles

  • Flüssigkeiten zu festen Mikropartikeln formen: Ein einfacherer Weg zu komplexen Mikro-Bausteinen

    23. September 2026 | Forschenden am MIBE ist es gelungen, fließende Flüssigkeiten in einem haardünnen Kanal in nahezu beliebige Querschnitte zu formen und diese Struktur anschließend mit einem kurzen UV-Lichtimpuls zu fixieren. Auf diese Weise lassen sich pro Stunde zehntausende präzise strukturierte Mikropartikel und Fasern herstellen – mithilfe von mikrofluidischen Chips, aus kostengünstigen 3D-gedruckten Formen statt auf Reinraumtechnik angewiesen zu sein.

  • Zehn ERC Starting Grants für Forschende der TUM

    03. September 2026 | Prof. Julian Grünewald, Professor für Gene Editing an der TUM und PI am MIBE, bekommt einen ERC Starting Grant, um mit KI-Unterstützung neue Geneditierungswerkzeuge und -verfahren zu entwickeln.

  • Die Einsatzmöglichkeiten der Technologie von SE3 Labs reichen von Verteidigung und Sicherheit über Smart Infrastructure und Bauwesen bis hin zu industriellen Anwendungen. Bild: SE3 Labs

    Wie autonome Systeme lernen, ihre Umgebung zu verstehen

    06. Juli 2026 | Generative KI wie ChatGPT kann Texte schreiben, Bilder erzeugen oder auch Code programmieren. Doch sobald es um die physische Welt geht, stoßen die Modelle an ihre Grenzen. Sie verstehen Räume und Veränderungen in der Umgebung nur eingeschränkt. Das Team um das Start-up SE3 Labs hat eine Spatial-AI-Technologie entwickelt, die Bilder, Videos und Kartenmaterial nutzt, um realitätsnahe 3D-Modelle zu erstellen.