Munich Institute of Biomedical Engineering

Das MIBE ist ein integratives Forschungsinstitut der TUM. An der Schnittstelle zwischen Ingenieurswissenschaften, Biologie und Medizin deckt unsere Forschung den gesamten Bereich von molekularen Strukturen und zellulären Systemen über Organoide und Kleintiermodelle bis hin zu Anwendungen am Menschen ab. Unser Institut hat es sich zum Ziel gesetzt, biomedizinische Forschung in konkrete Gesundheitslösungen umzusetzen. Damit wollen wir Diagnostik, Behandlungen und personalisierte Medizin nachhaltig verändern.

Engineering for health & life

Als Pioniere und Pionierinnen im Biomedical Engineering nutzen wir neueste Technologien und wissenschaftliche Erkenntnisse, um die Lebensqualität und Gesundheit von Menschen zu verbessern. Unsere Forschung basiert auf drei Säulen:
 

Detect

Zukunftsfähige Technologien & KI

Mit neuen Technologien und KI-basierten Algorithmen erweitern wir die Grenzen der Detektion in der Biomedizin. Dabei liegt unser Fokus auf Mikroskopie, biomedizinischer Bildgebung und Sensorik.

Design

Neuartige Lösungen für die Biomedizin

Durch computergestützte Modellierung und experimentelles Design entwickeln wir neue Lösungen für die Biomedizin. Unsere Arbeit umfasst makromolekulare Technik und Prozesstechnik, zelluläre Systeme, Organoide und Kleintiermodelle, Entwicklungen für Patientinnen und Patienten.

Deploy

Biomedizinische Lösungen bis hin zur Klinik

Unsere Forschung reicht von den Grundlagen bis hin zu Anwendungen in der Klinik. Dabei liegen unsere Schwerpunkte auf Smarten Therapien, Krankheitsprozessen und medizinischer Bildgebung und Therapie.


Aktuelles

  • Medizin trifft Natur- und Ingenieurwissenschaften

    26. Oktober 2026 | Wie können technologische Innovationen dazu beitragen, medizinische Herausforderungen zu lösen? Seit 25 Jahren setzt das Munich Institute of Biomedical Engineering (MIBE) an der Technischen Universität München (TUM) dafür auf eine enge Kooperation zwischen Medizin, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die interdisziplinäre Forschung reicht von der Entwicklung innovativer Bildgebungstechnologien über die Erforschung von Organoidsystemen bis hin zum Zukunftsfeld der Neuro-Konnektomik.

  • TUM eröffnet neues Zentrum für Mini-Organe

    05. Oktober 2026 | Auf dem TUM Campus Garching hat ein neues innovatives Biotechnologie-Forschungszentrum seine Türen geöffnet: das Munich Institute for Biomedical Engineering (MIBE) wird mit dem Center for Organoid Systems (COS) kraftvoll erweitert. Die Organoide, die dort erforscht werden, bilden Funktionen von Organen besonders genau nach. Sie erlauben neue Einblicke in den menschlichen Körper und die Grundlage für neue Therapien für Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs und Herz- und Kreislauferkrankungen.

  • Prof. Oliver Lieleg im Labor

    Natürlicher Superkleber: Mistelbeeren ersetzen Erdöl

    24. September 2026 | Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben einen leistungsfähigen Klebstoff entwickelt, dessen wichtigste Zutat aus den Beeren der Mistel gewonnen wird. Der vollständig biobasierte Kleber haftet unter anderem auf Holz, Metall, Glas und Teflon. Besonders interessant: Durch Erwärmung lässt sich eine gelöste Klebeverbindung mehrfach wieder aktivieren. Das könnte künftig Reparaturen und Recycling erleichtern, etwa bei elektronischen Geräten.