Forschungsinfrastruktur

Das MIBE verfügt über eine breite und vielfältige Forschungsinfrastruktur, um den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die besten Voraussetzungen für ihre innovativen Forschungen in allen Bereichen des Biomedical Engineering zu bieten. 

Im Gebäude des MIBE befinden sich verschiedene Labore, Experimentierräume und Werkstätten, die von allen Arbeitsgruppen des MIBE genutzt werden. Dazu gehören gentechnische und chemische Labore sowie elektrotechnische Werkstätten.


Im Gebäude des MIBE befindet sich die Munich Compact Light Source (MuCLS) – das weltweit erste Mini-Synchrotron.  Auf einer Grundfläche von nur 15 m2 erzeugt diese Anlage hoch-brillante Röntgenstrahlen. Das Gerät wird zur Erforschung biomedizinischer Fragen bei Krebs, Osteoporose, Lungenkrankheiten und Arteriosklerose eingesetzt.


Im Röntgenlabor des MIBE befinden sich zwei kommerzielle Mikro-Computertomographie (microCT) Anlagen und ein nanoCT Aufbau, der vom Lehrstuhl für Biomedizinische Physik für extrem hohe räumliche Auflösungen entwickelt wurde. Diese Geräte decken zusammen einen Auflösungsbereich von etwa 0,1 µm (nanoCT) bis 3 µm ab.


Zwei 300-kV Transmissionselektronenmikroskope (TEM) ermöglichen Aufnahmen mit subnanometergenauer Auflösung. Neben materialwissenschaftlichen Untersuchungen liegt ein besonderer Fokus in Kryo-TEM Aufnahmen von biologischen Proben wie Proteinen und DNA-Strukturen zum Zwecke der 3D-Strukturaufklärung.


Das CPA beherbergt zentrale, arbeitsgruppenübergreifende Technologieeinheiten im Bereich der Lichtmikroskopie, Strukturaufklärung und Bioanalytik, die zur Erforschung von molekularen Mechanismen, synthetischen biomolekularen Systemen und biomedizinischen Anwendungen eingesetzt werden.