Forschungsbereiche

Die Forschung am Munich Institute of Biomedical Engineering deckt eine große Vielfalt an Themen aus dem Grenzbereich zwischen Medizin sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften ab. Die Themen lassen sich in sechs große Bereiche einteilen.

Im Bereich der medizinischen Bildgebung und Strahlentherapie beschäftigen sich Forschende am MIBE mit neuartigen Technologien für Computertomographie oder Magnetresonanzbildgebung, erforschen die radiobiologische Wirkung von neuartigen Strahlentherapiekonzepten, oder entwickeln neuartige Tracer und Kontrastmittel mit spezifischer molekularer Sensitivität.


Auf dem Gebiet der biomedizinischen Mikroskopie und virtuellen Pathologie am MIBE erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neuartige technologische Konzepte für die mesoskalige und mikroskopische dreidimensionale biologische Bildgebung, um Ursachen und Verlauf von Krankheiten besser zu verstehen.


Im Forschungsbereich Biosensoren und Smart Medical Devices arbeiten Forschende an neuartigen Konzepten und Technologien um die elektronische und chemische Erfassung von Signalen aus biologischen Systemen zu verbessern und daraus medizinische Anwendungen zu generieren.


Im Forschungsbereich Biomaterialien und biomolekulare Systeme untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am MIBE, wie die bio-physikalischen Prinzipien, die der Bildung und Interaktion von natürlichen biologischen Materialien und biomolekularen Systemen zugrunde liegen, für diagnostische oder therapeutische biomedizinische Anwendungen nutzbar gemacht werden können.


Auf dem Gebiet der medizinischen Bildverarbeitung und künstlichen Intelligenz beschäftigen sich Forschende am MIBE mit der Entwicklung innovativer Algorithmen für die Erfassung, Analyse und Interpretation von medizinischen Bilddaten, insbesondere unter Verwendung von neuronalen Netzen, für eine künftig computergestützte Diagnose von Krankheiten.


Ziel der Forschenden am MIBE im Bereich der Organoide und biologischen Modellsystemen ist es, funktionelle und organähnliche 3D-Strukturen aus menschenähnlichem Gewebe zu erzeugen, um so komplexe biologische Wirkungsketten besser zu verstehen und neuartige Therapien zu entwickeln.