News

  • 25 Jahre Munich Institute of Biomedical Engineering (MIBE) an der TUM

    Medizin trifft Natur- und Ingenieurwissenschaften

    26. Oktober 2026 | Wie können technologische Innovationen dazu beitragen, medizinische Herausforderungen zu lösen? Seit 25 Jahren setzt das Munich Institute of Biomedical Engineering (MIBE) an der Technischen Universität München (TUM) dafür auf eine enge Kooperation zwischen Medizin, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Die interdisziplinäre Forschung reicht von der Entwicklung innovativer Bildgebungstechnologien über die Erforschung von Organoidsystemen bis hin zum Zukunftsfeld der Neuro-Konnektomik.

  • Center for Organoid Systems (COS)

    TUM eröffnet neues Zentrum für Mini-Organe

    05. Oktober 2026 | Auf dem TUM Campus Garching hat ein neues innovatives Biotechnologie-Forschungszentrum seine Türen geöffnet: das Munich Institute for Biomedical Engineering (MIBE) wird mit dem Center for Organoid Systems (COS) kraftvoll erweitert. Die Organoide, die dort erforscht werden, bilden Funktionen von Organen besonders genau nach. Sie erlauben neue Einblicke in den menschlichen Körper und die Grundlage für neue Therapien für Volkskrankheiten wie Diabetes, Krebs und Herz- und Kreislauferkrankungen.

  • Prof. Oliver Lieleg im Labor

    Für Elektrogeräte und Raumfahrt

    Natürlicher Superkleber: Mistelbeeren ersetzen Erdöl

    24. September 2026 | Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben einen leistungsfähigen Klebstoff entwickelt, dessen wichtigste Zutat aus den Beeren der Mistel gewonnen wird. Der vollständig biobasierte Kleber haftet unter anderem auf Holz, Metall, Glas und Teflon. Besonders interessant: Durch Erwärmung lässt sich eine gelöste Klebeverbindung mehrfach wieder aktivieren. Das könnte künftig Reparaturen und Recycling erleichtern, etwa bei elektronischen Geräten.

  • Ein neuer Ansatz für die Herstellung von Mikropartikeln

    Flüssigkeiten zu festen Mikropartikeln formen: Ein einfacherer Weg zu komplexen Mikro-Bausteinen

    23. September 2026 | Forschenden am MIBE ist es gelungen, fließende Flüssigkeiten in einem haardünnen Kanal in nahezu beliebige Querschnitte zu formen und diese Struktur anschließend mit einem kurzen UV-Lichtimpuls zu fixieren. Auf diese Weise lassen sich pro Stunde zehntausende präzise strukturierte Mikropartikel und Fasern herstellen – mithilfe von mikrofluidischen Chips, aus kostengünstigen 3D-gedruckten Formen statt auf Reinraumtechnik angewiesen zu sein.

  • EU-Förderung für Projekte aus Lebenswissenschaften, Mathematik, Medizin und Quantenwissenschaften

    Zehn ERC Starting Grants für Forschende der TUM

    03. September 2026 | Prof. Julian Grünewald, Professor für Gene Editing an der TUM und PI am MIBE, bekommt einen ERC Starting Grant, um mit KI-Unterstützung neue Geneditierungswerkzeuge und -verfahren zu entwickeln.

  • Die Einsatzmöglichkeiten der Technologie von SE3 Labs reichen von Verteidigung und Sicherheit über Smart Infrastructure und Bauwesen bis hin zu industriellen Anwendungen. Bild: SE3 Labs

    Start-up SE3 Labs entwickelt räumliche KI

    Wie autonome Systeme lernen, ihre Umgebung zu verstehen

    06. Juli 2026 | Generative KI wie ChatGPT kann Texte schreiben, Bilder erzeugen oder auch Code programmieren. Doch sobald es um die physische Welt geht, stoßen die Modelle an ihre Grenzen. Sie verstehen Räume und Veränderungen in der Umgebung nur eingeschränkt. Das Team um das Start-up SE3 Labs hat eine Spatial-AI-Technologie entwickelt, die Bilder, Videos und Kartenmaterial nutzt, um realitätsnahe 3D-Modelle zu erstellen.

  • Das Soft-Hand-Exoskelett unterstützt Menschen, deren Hand gelähmt ist. Bild: Astrid Eckert / TUM

    Kostengünstige Hightech-Lösung

    Spezialhandschuh hilft Menschen mit gelähmter Hand zu greifen

    06. Juli 2026 | Die TUM hat einen weichen, pneumatischen Handschuh entwickelt, der Menschen mit Lähmungen das Greifen wieder ermöglicht. Dafür sagen Forschende des TUM-Lehrstuhls für kognitive Systeme mithilfe von elektrischen Signalen aus der Unterarmmuskulatur sehr zuverlässig voraus, wann eine Person greifen will.

  • Der DNA-Origami-Schalter lässt sich per elektrischem Feld in Millisekunden umschalten. Bild: Astrid Eckert / TUM

    Elektrisch steuerbarer robuster DNA-Schalter entwickelt

    Programmierbare molekulare Maschinen rücken näher

    03. Juli 2026 | Die Entwicklung programmierbarer molekularer Maschinen rückt näher. Forschenden der TUM ist es nun gelungen, einen extrem zuverlässigen und stabilen DNA-Schalter zu entwickeln. Er kann elektrisch gesteuert und für die Kontrolle molekularer Funktionen genutzt werden.

  • Ein Team um Daniel Rückert, Professor für AI in Healthcare and Medicine (Foto), und Prof. Georg Kaissis vom Potsdamer Hasso-Plattner-Institut, hat herausgefunden, dass Medizin-KI anfälliger für bestimmte Attacken ist, als bislang gedacht. Bild: Juli Eberle / TUM

    Angreifer können KI-Modellen Informationen zu individuellen Personen entlocken

    Datenschutz-Risiken in Medizin-KI entdeckt

    30. Juni 2026 | KI-Modelle, etwa für die Erkennung von Krebs, werden mit Gesundheitsdaten von Patientinnen und Patienten trainiert. Im Fachmagazin „Nature“ hat ein Forschungsteam jetzt gezeigt, dass den Modellen diese sensiblen Informationen mit der passenden Methode deutlich effektiver entlockt werden können als bislang gedacht.

  • Die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Übergabe der Förderbescheide. Bild: Axel König / StMWK

    M1 Munich Medicine Alliance startet Programm „Innovations for Patients“

    Sieben Projekte für bessere Medizin

    22. Mai 2026 | Die Münchner Medizin-Allianz M1 aus TUM, LMU sowie Helmholtz Munich vergibt erstmals Fördermittel für translationale Spitzenforschung aus München. Im Programm „Innovations for Patients“ werden sieben Forschungsprojekte mit insgesamt 7,45 Millionen Euro gefördert. Zwei der institutionsübergreifenden Projekte werden von MIBE PIs koordiniert.